Solarleuchten

Solarleuchten

Solarleuchten benötigen keinen Stromanschluss und sind somit im Aussenbereich überall einsetzbar. Die Solarleuchten laden sich tagsüber durch die Sonne auf. Die meisten Solarleuchten leuchten aufgeladen zwischen 6 - 8 Stunden. Solarleuchten sind in jedem Garten ein Blickfang. Es gibt Solarleuchten in vielen Formen, ob als Blume, Maulwurf, Vogel oder als normale Laterne.

Da die Solarenergie nur tagsüber anfällt und das Licht erst nach Sonnenuntergang benötigt wird, muss die gewonnene elektrische Energie zwischengespeichert werden. Dazu werden Akkumulatoren verwendet. Die Ladung erfolgt meistens über einen Laderegler, um Beschädigungen der Akkus durch Lade- und Entladeströme zu vermeiden. Die Lichtquelle bildet mit Akkumulator und Laderegler immer eine konstruktive Einheit. Das Solarmodul ist meistens davon getrennt. Es kann dann im Freien stationär angebracht werden, während die Leuchte – am Tag über Steckanschluss mit dem Modul verbunden – am Abend für mobilen Einsatz zur Verfügung steht. Deshalb werden fotovoltaisch gespeiste Leuchten in Haussystemen („Solar Home Systems“) nicht als Solarleuchten bezeichnet. Die verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Geräte unterscheiden sich in Leuchtstärke, Leuchtdauer sowie der Ladedauer. Je nach Einsatzzweck der Leuchte sind diese Eckdaten unterschiedlich zu gewichten. Erste serienmäßig hergestellte Solarleuchten, meist Campingleuchten genannt, kamen in den 1980er Jahren in den USA, Japan, China und verschiedenen europäischen Ländern auf den Markt. Sie wurden zunächst vornehmlich auf Freizeitmärkten verkauft. Hinzu kamen später als eigenes nennenswertes Marktsegment die Gartenleuchten, die bei sehr kleiner Leistung meistens an Wegrändern im Garten der Orientierung dienen. Das gegenwärtig bedeutendste Anwendungsgebiet ist das der mobilen Solarleuchten für netzferne Regionen in Entwicklungsländern. In der Vergangenheit wurden Solarleuchten noch oft mit Energiesparlampen ausgestattet, während sich inzwischen die Hochleistungs-LEDs durchgesetzt haben weil sie wesentlich effizienter sind.